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Ein Voxel-Spiel im Browser

  • Autorenbild: Marcel Dütscher
    Marcel Dütscher
  • 30. Juni
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 5 Tagen

Blocks Beyond The Stars läuft nicht nur als Windows- und Linux-Programm, sondern auch direkt im Browser — ohne Installation, ein Klick im Portal genügt. Der Weg dahin war lehrreicher als gedacht.


Unity WebGL ist eine eigene Welt. Unity kann seit Langem ins Web exportieren, aber der Teufel steckt im Detail. Unser größter Stolperstein: Im Browser gibt es keine echten Hintergrund-Threads wie im nativen Build. Unser Terrain-System baut die Landschafts-Meshes normalerweise asynchron im Hintergrund — im Browser führte genau das dazu, dass Spieler beim Landen durch den Boden fielen, weil die Kollision noch nicht fertig gebaut war, während die Spielfigur schon stand. Die Lösung: Auf WebGL wird das Meshing synchron erledigt. Etwas weniger elegant, dafür fällt niemand mehr ins Nichts.


Deep-Links statt Verbindungsdialog. Niemand will im Browser eine Server-Adresse eintippen. Das Portal erzeugt deshalb Links, die Welt-ID und ein kurzlebiges Join-Token (10 Minuten gültig) direkt mitgeben — anklicken, Name eingeben, spielen.


Tablets waren die Überraschung. Sobald das Spiel im Browser lief, kamen die Tablets von ganz allein. Also haben wir Touch-Steuerung nachgerüstet: virtuelle Sticks, Tap-Interaktionen, und ein paar browserspezifische Eigenheiten (Stichwort: Touch-Events, die sich anders verhalten als Maus-Events).


Was der Browser-Build bewusst nicht kann: Er ist der schnelle Einstieg, nicht die Vollversion. Das native Spiel bleibt die beste Erfahrung — mehr Sichtweite, bessere Performance, alle Features. Aber für „schau mal, das ist unser Spiel" ist ein Link unschlagbar.

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