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KI-Texturen und KI-Sounds in der Asset-Pipeline

  • Autorenbild: Marcel Dütscher
    Marcel Dütscher
  • 23. Juni
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 6 Tagen

Blocks Beyond The Stars hat keinen Grafiker und keinen Sound-Designer. Trotzdem bekommt jeder neue Block eine eigene Textur und jedes neue Feature seinen Klang. Unser Werkzeug dafür: generative KI — mit einem klaren Workflow drumherum.


Texturen. Neue Block-Kacheln entstehen mit OpenAI-Bildmodellen. Der Prompt beschreibt Material, Stil und die Voxel-Ästhetik des Spiels; das Ergebnis wird auf die Kachelgröße gebracht und in unseren Block-Atlas einsortiert — eine große Textur, in der jede Block-Art ihre feste Kachel hat. Wichtig ist die Konsistenz: Eine einzelne hübsche Textur ist leicht, hundert Texturen, die zusammen wie ein Spiel aussehen, sind die eigentliche Arbeit. Deshalb sind unsere Prompts eher Stilvorschriften als Wünsche.


Sounds. Effekte kommen von ElevenLabs. Auch hier steckt die Kunst im Feinschliff: Der Summton unseres Energiezauns zum Beispiel ist bewusst als leisestes Dauergeräusch im Spiel abgemischt — ein Zaun, der lauter brummt als der Wasserfall daneben, wäre nach fünf Minuten unerträglich. Solche Entscheidungen nimmt einem keine KI ab.


Der Workflow. Beides läuft über kleine Skripte in unserem Werkzeug-Ordner: Prompt rein, Asset raus, ins Spiel, im Kontext anschauen bzw. anhören, nachbessern. Meist brauchen wir mehrere Anläufe — die erste Version ist selten die, die es ins Spiel schafft.


Die ehrliche Einordnung: KI ersetzt bei uns kein Team, das wir hätten — sie ermöglicht Dinge, die sonst schlicht nicht existieren würden. Ein Familienprojekt bekäme sonst weder hundert Texturen noch ein eigenes Sound-Set. Die Richtung, der Geschmack und die Qualitätskontrolle bleiben Handarbeit.

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