Version 2026.8.11 – Jede Welt hat ihr eigenes Wetter 🌦
11. August 2026
Bisher hatte jede Welt in eurem Spielstand dasselbe Wetter — zur selben Zeit, in derselben Reihenfolge, und nach einem Neustart nochmal von vorn. Damit ist Schluss: Wetter hat jetzt einen eigenen Charakter, eine Richtung und Folgen. Und die Tiere, die euch dabei zurufen, klingen endlich nicht mehr alle gleich. 🌦
Wetter kommt jetzt in Episoden. Es baut sich auf, hält an und klingt wieder ab, statt einfach an- und auszugehen — jedes Mal mit eigener Stärke, sodass kein Sturm wie der andere ist. Jede Welt hat dabei ihr eigenes Temperament: Die eine springt zwischen Schauern hin und her, die andere brütet minutenlang unter einem einzigen Himmel. Dazu kommt ein Rhythmus: Gewitter türmen sich am Nachmittag auf, Nebel sammelt sich um die Morgendämmerung, und über allem liegt eine langsame Regen- und Trockenzeit. ⛅
Und es gibt viel mehr davon. Nieselregen, Schneeregen, Bodennebel, Sturmböen, Schneestürme, Hitzewellen — und das richtig Fremdartige: saurer Regen auf Giftwelten, Aschenregen auf Vulkanwelten, Sporenblüten in Dschungel und Sumpf, Ionenstürme und Meteorschauer. Selbst luftlose Monde und Asteroiden haben zum ersten Mal überhaupt Wetter. Und es zieht: Fronten wandern über die Welt, ihr könnt einem Sturm beim Ankommen zusehen — und während die Bergspitzen in Wolken und Schnee stehen, bleibt es unten im Tal trocken. 🌪️
Wetter hat jetzt Konsequenzen. Ätzendes und fallendes Wetter zehrt draußen an eurem Anzug — ein Dach ist plötzlich eine echte Antwort. Regen gießt eure gepflanzten Beete. Scanner verlieren in aufgewirbeltem Staub und geladener Luft an Reichweite. Tiere ducken sich weg. Schnee bleibt liegen und schmilzt wieder, wenn es wärmer wird. Aber es kann sich auch lohnen: Ein Ionensturm lädt euren Anzug auf, eine Sporenblüte macht die Ernte fetter — manchmal ist es genau richtig, ins schlechte Wetter hinauszulaufen. Der neue Wetterscanner verrät euch vorher, was kommt. ⚡
Jedes Tier hat jetzt seine eigene Stimme. Bisher war die Stimme gar keine Eigenschaft, die mit dem Tier gewürfelt wurde — das Spiel hatte pro Lebensraum ungefähr neun Stimmen, für immer, egal wie viele Welten ihr besucht habt. Jetzt bekommt jede Art ihr eigenes Stimm-Erbgut: einen Grundruf, eine zweite Stimme dahinter, eine Klangfärbung, eine Rufreihe aus einem bis sieben Lauten, eine steigende oder fallende Melodie — und ihren eigenen Rhythmus, von der Plaudertasche alle drei Sekunden bis zum Einzelgänger, der alle 55 Sekunden einmal etwas sagt. 🐾
Und man hört den Körper. Ein augenloser Höhlenbewohner feuert eine ansteigende Klickfolge ab, weil er sich mit Schall orientiert. Ein Titan stößt alle 14 bis 30 Sekunden ein einziges tiefes Grollen aus. Eine Meduse ist fast still. Ein Rudeljäger bellt kurz und rau. Hörner klingen, Gasblasen dämpfen, schreckhafte Tiere klingen dünn und schnell — und die Kampflaute erben denselben Klang, sodass das Brüllen wirklich zu diesem Monster gehört und nicht zu allen gleichzeitig. Der Scanner schreibt euch die Stimme sogar auf: „Ruft in schnellen Klicks", „Ruft in tiefen, langsamen Lauten". 🔊
Malen ist bequemer geworden. Der Pixel-Editor hat einen Füll-Eimer bekommen (mit Rückgängig!), die Pipette liegt jetzt auf Alt+Klick oder der mittleren Maustaste, und die Palette ist von 16 auf 32 Farben gewachsen — die neue Hälfte sind hellere und dunklere Geschwister der Farben, mit denen man wirklich schattiert. Alles, was ihr bisher gemalt habt, behält exakt seine Farben. Und alle Körperteile stecken jetzt in einem einzigen „Aussehen"-Bildschirm mit einer sich langsam drehenden Figur, statt in neun Menükarten. 🎨
Die Hotbar kann jetzt selbst etwas. Mit der mittleren Maustaste auf dem gewählten Feld öffnet sich ein kleines Menü: Tauschen mit einem Rucksackfach, Farbe (färben, leuchten lassen oder eines eurer eigenen gemalten Muster draufziehen) und Form — alle 19 Formen als Silhouette aus genau diesem Material, plus eure selbst entworfenen. Der ganze Stapel wird umgewandelt und liegt danach wieder im selben Feld. Kein Weg zur Werkbank, kein Menü. Und eure gemalten Muster überleben jetzt das Abbauen: Was ihr bemalt platziert, kommt bemalt zurück in den Rucksack. 🎒
Leitern bleiben an ihrer Wand. Bisher hat eine gesetzte Leiter gar nicht gespeichert, an welcher Wand sie hängt — das Spiel hat es bei jedem Neuzeichnen neu geraten. Deshalb klebten Leitern an der falschen Wand, freistehende wurden heimlich zu Stangen, und wer die Nachbarwand abbaute, sah die ganze Leitersäule umspringen. Jetzt merkt sie sich ihre Wand, und R schaltet durch: automatisch, die vier Wände, freistehend. Außerdem ist die gebaute Treppe endlich eine Treppe — mit echten Stufen, auf denen man läuft, statt eines Würfels. Und beim Bauen gewinnt jetzt die Fläche, die ihr wirklich angeklickt habt. 🪜
Und noch ein paar Ärgernisse weniger: Die Esc-Pause hat bisher nur den Server angehalten — ihr seid hinter dem Dialog weitergefallen, Tiere sind weitergelaufen, die Sonne ist weitergewandert. Jetzt steht auch die Welt still, die ihr seht. Im Raumflug lag die Fracht-Anzeige quer über dem Hüllen-Balken; Hülle und Schild sind jetzt richtige Anzeigen im Flug-HUD, inklusive Warnung, wenn es eng wird. Und gefärbte oder bemalte Stapel zeigen wieder ihren Namen statt eines kryptischen Schlüssels — „Schnee · bemalt" statt [item.snow#t8fd030.name]. 🐛
Viel Spaß beim Sturmgucken — und zieht euch was über. 🌦✨
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