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Wie aus "Minecraft im Weltraum" ein echtes Vater-Sohn-Spiel wurde

  • Autorenbild: Marcel Dütscher
    Marcel Dütscher
  • 20. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 6. Juli

Es begann mit einer einfachen Idee am Esstisch. Mein 10-jähriger Sohn Justus hatte eine sehr genaue Vision für sein Traumspiel: "Minecraft, aber im Weltraum. Mit selbstgebauten Raumschiffen, prozeduralen Planeten und Basisbau." Als ITler fand ich die Idee fantastisch – aber ich wusste auch, dass mir neben dem Vollzeitjob schlichtweg die Zeit fehlt, abends noch abertausende Zeilen Code für eine Game-Engine zu schreiben.

Die Lösung? Wir holen uns Künstliche Intelligenz ins Team.

Wir haben das Projekt von Tag eins an ziemlich unkonventionell aufgesetzt: Justus ist der Game Designer und Product Manager mit der großen Vision. Ich bin der "Technical Director", der die architektonischen Leitplanken vorgibt. Die eigentliche Fleißarbeit (C#-Code, 3D-Modelle, Soundeffekte) lassen wir von KIs wie Claude, ChatGPT und ElevenLabs generieren.

Das Spannendste an unserem Alltag im "Entwicklerstudio" ist der kreative Prozess. Justus hat den Kopf voller fantastischer Ideen, aber wenn man ein Spiel baut, braucht man genaue Regeln. Wenn er sich ein neues Feature wünscht – sagen wir mal, einen neuen Warp-Antrieb für die Raumschiffe –, setzen wir uns zusammen und "designen" es richtig durch. Wie schnell soll das Schiff dadurch werden? Welche abbaubaren Ressourcen braucht man für das Crafting-Rezept? Was passiert, wenn man damit gegen einen Asteroiden fliegt?

Es macht unglaublich viel Spaß zu sehen, wie er aus seinen anfänglichen Träumereien handfeste Spielmechaniken und Logik-Bäume formt, die wir dann als Prompts an die KI verfüttern. Und wenn sein ausgedachtes Feature fünf Minuten später plötzlich im Spiel funktioniert, ist die Freude riesig.

So ist in den letzten Wochen aus einer groben Skizze am Esstisch eine echte, spielbare Beta entstanden. Wir nehmen euch in diesem Devlog ab jetzt regelmäßig mit auf unsere Reise und zeigen euch, was hinter den Kulissen passiert.

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