Unser Herzensziel: Blocks Beyond the Stars auf der Xbox 🎮✨
7. November 2026
Es gibt Ziele, die man mit Zahlen begründen kann, und es gibt Herzensziele. Unseres steht seit Juli ganz offen in unserer Mission: Blocks Beyond the Stars soll eines Tages auf der Xbox laufen – und auf Steam. Geld wollen wir damit nicht verdienen, das Spiel ist und bleibt kostenlos. Es geht um etwas anderes: Es wäre einfach wunderschön, unser eigenes Spiel im Wohnzimmer auf der Konsole zu starten. Das hier ist ein Vater-Sohn-Projekt, und die Freude am Bauen ist für uns selbst ein Ziel. Genau deshalb zählt die Xbox, obwohl sie uns keinen Cent bringt.
Erst reparieren, dann größer werden. Damit das kein Luftschloss bleibt, haben wir uns in der Roadmap eine feste Reihenfolge gegeben: reparieren → vertiefen → betreiben → erweitern. Zuerst müssen die Mechaniken, die schon im Spiel sind, fehlerfrei funktionieren und Spaß machen. Dann kommen neue Materialien und Rezepte, die an Bestehendes anschließen. Dazu gehört, das Live-Spiel auf glitch.fun, im Portal und auf unseren Servern gut zu betreiben. Erst danach wird erweitert, wo das Spiel läuft: zuerst ein eigener Server auf dem Raspberry Pi, und ganz am Ende Steam und Xbox. Die Konsole ist also bewusst der letzte Horizont, nicht der nächste.
Eine Sache läuft aber schon jetzt: der Controller. Volle Gamepad-Steuerung ist die eine Investition, die Steam, dem Steam Deck und der Xbox gleichzeitig hilft. Deshalb haben wir damit nicht bis zum Schluss gewartet. Außerdem ist der Controller sowieso Justus' liebstes Eingabegerät. 🎮 Inzwischen erreicht ihr alle Menüs, beide Editoren, jedes Textfeld (über eine Bildschirmtastatur) und alle 20 Arcade-Spiele mit dem Pad. Es gibt eine eigene Controller-Seite in den Einstellungen, die Tastenhinweise zeigen auf Wunsch Xbox-, PlayStation- oder Nintendo-Knöpfe, und seit Version 2026.10.20 rumpelt das Gamepad unter Windows bei Treffern, Explosionen und harten Landungen. Das Ziel aus der Roadmap ist klar formuliert: eine ganze Spielrunde mit Menüs, Handwerk, Bauen, Fliegen und Chat, ohne ein einziges Mal die Maus anzufassen. Bis dahin testen wir weiter. Unser Test mit dem Xbox-Pad unter Windows ist noch offen.
Warum zuerst Steam. Als wir im Juli nachgeforscht haben, war das Ergebnis eindeutig: Steam ist der realistischere erste Schritt. Ein kostenloses Spiel ist dort kein Problem, Open Source auch nicht, und unsere eigenen Server dürfen mitspielen. Windows- und Linux-Versionen haben wir schon, und die Linux-Version ist gleichzeitig der Weg aufs Steam Deck. Es gibt aber einen ehrlichen Haken, der uns als Kinderspiel wichtig ist: Ein Steam-Konto gibt es erst ab 13 Jahren. Steam wäre also der Weg für Familien und ältere Kinder. Für die Jüngsten bleibt das Spiel im Browser, auf glitch.fun und in unserem Portal die erste Tür.
Die Xbox im eigenen Wohnzimmer. Für die Konsole gibt es zwei sehr unterschiedliche Wege. Der kleine heißt Dev Mode: Jede normale Xbox lässt sich für wenig Geld in einen Entwicklermodus schalten, und dann darf man ein eigenes Spiel auf die eigene Konsole spielen, ohne Store und ohne Zulassung. Für uns wäre das der Familien-Sieg. Nach unserer Recherche kann Unity die dafür nötige Version des Spiels bauen, und einiges, was wir für den Browser gelernt haben, hilft auch hier. Im Browser läuft der Einzelspieler-Server zum Beispiel schon direkt im Spiel mit, und genau das bräuchte die Xbox auch.
Der große Weg: ins Regal. Der zweite Weg führt über ID@Xbox in den echten Xbox-Store, und der ist eine eigene Hausnummer: Bewerbung mit Konzept, Verschwiegenheitserklärung, Zertifizierung, Anmeldung über Xbox-Konten mit Kinderschutz-Einstellungen. Das planen wir erst, wenn Steam geschafft ist und der Dev Mode gezeigt hat, dass das Spiel auf der Konsole läuft. Weil Microsoft Verschwiegenheit verlangt, könnte der Xbox-eigene Teil nicht in unserem offenen Repository liegen. Das Spiel selbst bleibt Open Source.
Kinderschutz von Anfang an. Eine Sache haben wir uns dabei vorgenommen: Altersfreigaben (PEGI und IARC) und die Regeln der Konsolen behandeln wir als Vorgaben fürs Design, nicht als Papierkram am Ende. Vieles davon steckt schon im Spiel: kein Horror, keine Käufe, ein Chatfilter, Welten mit Passwort. Wenn wir uns eines Tages einstufen lassen, soll das keine Überraschung mehr sein.
Was wir nicht versprechen. Einen Termin gibt es nicht, und PlayStation oder Switch stehen ausdrücklich nicht auf der Liste. Ein Konsolentraum nach dem anderen. 😄 Aber jedes Mal, wenn Justus mit dem Pad durch die Menüs flitzt, kommen wir der Xbox ein kleines Stück näher.
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