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Experiment: rundere Formen für eine eckige Welt

  • Autorenbild: Marcel Dütscher
    Marcel Dütscher
  • 3. Juli
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 4 Tagen

Blockwelten sind eckig — das ist ihr Charme und ihre Grenze. Seit einer Weile arbeiten wir an der Frage: Wie viel „organischer" kann Blocks Beyond The Stars aussehen, ohne seine Voxel-Seele zu verlieren? Ein Einblick in ein laufendes Experiment.


Unsere Analyse hat eine Treppe von Ausbaustufen skizziert:


Stufe 0 — Kantenbrechung: Abgeschrägte Blockkanten (Bevel) und zusammengefasste Flächen. Die Welt bleibt sichtbar blockig, verliert aber das harte „Lego-Glitzern" an jeder Kante. Geringes Risiko, sofort sichtbarer Effekt.


Mittlere Stufen — Material statt Geometrie: Bessere Materialien (PBR), Detail-Texturen, Übergänge zwischen Bodenarten. Die Form bleibt eckig, aber die Oberfläche erzählt mehr.


Stufe 4 — echte Meshes: Terrain als geglättete Oberfläche, wie es „Smooth-Voxel"-Spiele machen. Technisch der größte Sprung — und der gefährlichste: Ab hier ist es kein Blockspiel mehr, sondern ein anderes Spiel.


Unsere Zwischenerkenntnis: Der Wert liegt in den unteren Stufen. Erste Versuche mit zusammengefassten Flächen (Greedy Meshing) haben zudem eine technische Hürde gezeigt — unser Licht wird pro Zelle ins Mesh gebacken, was das Zusammenfassen benachbarter Flächen begrenzt. Auch das ist ein Ergebnis: Manche Optimierung scheitert nicht an der Idee, sondern an einer früheren, richtigen Entscheidung.


Der ehrliche Status: Experiment läuft, Stufe 0 ist der Kandidat, Stufe 4 ist auf absehbare Zeit bewusst tabu. Eckig ist kein Bug. Eckig ist das Spiel.

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