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Making-of: der Energiezaun

  • Autorenbild: Marcel Dütscher
    Marcel Dütscher
  • 4. Juli
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 4 Tagen

Manche Features sehen klein aus und berühren trotzdem jede Schicht des Spiels. Der Energiezaun ist so eines — hier das komplette Making-of, vom Wunsch bis zur dokumentierten Schwäche.


Der Wunsch: Spieler wollten ihre Basen gegen wilde Tiere sichern, ohne sich hinter massiven Mauern einzubunkern. Ein Zaun also — aber ein Sci-Fi-Zaun: Energiepaneele, die man craften kann, und ein Tor aus schimmernder Energie-Membran, durch das man selbst einfach hindurchgeht, während Wildtiere draußen bleiben.


Das Design: Zwei neue Blöcke. Der Zaun ist ein normaler solider Block (aus Paneelen und Kabeln gecraftet, bewusst ohne Blaupausen-Pflicht — Basisschutz soll früh verfügbar sein). Das Tor ist der Trickreiche: sichtbar, aber ohne Spieler-Kollision — und serverseitig entscheidet die Kreaturen-Logik, wer passieren darf. Spieler und Begleiter: ja. Wildtiere und Gegner: nein.


Die Arbeit dahinter: Die Passier-Prüfung musste in alle drei Bewegungssysteme (Wildtiere, Begleiter, Planetengegner). Der Client-Mesher bekam seine erste Kollisions-Ausnahme. Die Textur kam aus unserer KI-Pipeline, der Summton von ElevenLabs — bewusst als leisestes Dauergeräusch im Spiel abgemischt, denn ein Zaun, der nervt, wird abgerissen.


Die dokumentierte Schwäche: Fliegende Kreaturen gleiten über den Zaun. Wir hätten das „fixen" können — ein unsichtbares Kraftfeld bis zum Himmel — aber das hätte sich falsch angefühlt: Ein Zaun ist ein Zaun. Stattdessen steht die Schwäche im Codex. Gegen Flieger braucht es eben ein Dach.


Was wir mitnehmen: Ein gutes Feature hat eine klare Regel („hält Bodentiere auf"), eine ehrliche Grenze („Flieger nicht") — und beides gehört ins Spiel geschrieben, nicht nur in den Code.

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